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Amphibienfahrzeuge – Der Python Amphicar

Amphibienfahrzeuge – Der Python Amphicar

python amphicarAmphicars – ein was bitte? Amphibienfahrzeuge – Fahrzeuge die an Land sowie zu Wasser unterwegs sein können. Der junge Leser wird nicht wissen, dass es bereits seit Anfang der 1960-er Jahre solche Fahrzeuge gibt. Sie wurden sogar in Serie gebaut mit einer Auflage von 40.000 Stück. Damals war es die Firma Amphicar – übrigens keine amerikanische Firma, sondern eine deutsche – die in Lübeck und Berlin das Fahrzeug für den amerikanischen Markt baute. Fehlschlag! Für den Amerikaner zu klein und für den deutschen zu teuer – logische Schlußfolgerung – die Firma ging pleite und das Auto in die Geschichte ein.
Vom DDR-Geheimdienst als militärisch untauglich und als "Ausdruck westlicher Dekadenz" befunden, gab es dennoch viele Abenteuer die dieses Fahrzeug bestand.
Amphicar
Eine Überquerung des Ärmelkanals in weniger als 6 Stunden hat dennoch nicht gereicht als geeignetes Fahrzeug für 007 Platz zu finden – obwohl es DAS Auto schlechthin gewesen wäre für Mr. James Bond.
 
Für all jene die es genau wissen wollen, gibt es Amphibienfahrzeuge schon viel länger.
Bereits Zyprer hatten in der Antike Amphibienfahrzeuge, die zu Wasser und zu Land eingesetzt werden konnten. Johann Gustav Droysen schreibt über den Fall von Tyros 332 v. Chr.: „Ebenso waren die kyprischen Schiffe in den Nordhafen eingelaufen und hatten bereits das Bollwerk und die nächsten Punkte der Stadt besetzt.“
Textquelle: wikipedia.de
 
Man kennt vielleicht noch die Fahrzeuge aus dem 2. Weltkrieg:
Im Endeffekt allsamt keine Schönheiten auf 4 Rädern.
 
Mittlerweile gibt es einige Firmen die sich spezialisiert haben auf Wasser/Landfahrzeuge.
Eine dieser Firmen mit Sitz in South Carolina ist die TerraWind - und die haben sich das Thema Amphibienfahrzeuge echt auf die Fahne geschrieben wenn man mal deren Seite besucht.
 
Mein absolutes Highlight bei denen ist ein smarter Reisebus – äh Wohnmobil – bei dem es nicht nur sehr edel zugeht, sondern ebenfalls ein zu Wasser gelassenes Fahrzeug ist – der Terra Wind.
Für diesen luxuriösen Spass muß man aber auch knapp eine gute Million US-Dollar locker machen. Das Basismodell gäbe aber schon um schlappe USD 850.000.
Hierbei stellt sich dann auch noch die Frage, ob man zum normalen Führerschein – LKW oder Bus – auch noch das Schiffspadent (Bootsführerschein) benötigt.
 
Da bin ich mit meinen PKW-Führerschein schon bescheidener und würde mich mit einem altagstauglichen Strassenflitzer wohler fühlen – schon wegen der Parkplätze.
Und als solcher Flitzer wäre doch der "Aquada" von Gibbs Technologies bestens geeignet.
Also bitte – sag mir doch einer, dass dieses Auto nicht einfach chic aussieht. Und auch die Leistungsdaten würden eher für Ihn sprechen.
Mittelmotor, Heckantrieb, 6 Zylinder, 175PS, aber leider nur 150km/h schnell – dafür ist der Antriebsstrang aber nicht nur für die Räder, sondern auch für die Jet-Pumpe zuständig – und im Wasser bekommt dieses Fahrzeug eine Geschwindigkeit von rauschenden 50km/h und das ist viel am Wasser.
Die ungewöhnliche Jet-Pumpe saug dabei das Wasser von unten an und drückt es mit einer Schubkraft von fast einer Tonne hinten wieder heraus.
"Auf der Straße braucht man einen aerodynamischen Abtrieb, damit das Auto sicher auf der Straße bleibt, während man auf dem Wasser Auftrieb braucht", so Jenkins, seines Zeichens Chef-Ingenieur bei "Gibbs Technologies". Darum sei der Unterboden "sehr speziell" gestaltet worden, um die Verdrängung im Wasser zu verringern, aber gleichzeitig keinen unnötigen Auftrieb unter aerodynamischen Bedingungen beim Fahren auf der Straße zu erzeugen. Sensoren und elektromagnetische Sperren verhindern, dass an Land die Räder versehentlich eingefahren werden.
Der Kostenpunkt des schnuckligen WasserStrassenFlitzer liegt bei ca. 220.000 EUR.
 
Und dann gäbe es ja noch den erwähnenswerten "Python Amphicar", dessen Heck ganz stark nach dem einer Corvette ähnelt.
Die Hersteller von WaterCar sind sich sicher, dass sie das schnellste Amphibien-Auto der Welt gebaut haben. Das handgebaute Modell „Python" fliegt bei Vollgas mit Tempo 100 über das Wasser. An Land benötigt das von einem Corvette-Motor angetriebene Amphibienfahrzeug 4,5 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Der Fisch erreicht dann sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
 
Da es sich hier um ein handgefertigtes Spielzeug handelt, ist auch der Preis dementsprechend. Zarte 200.000 US-Dollar muss man in der Schwimmweste haben, um auf dem Wasser zu fliegen. Dafür wird das Gefährt auch ganz exklusiv nach Wunsch angefertigt. Ob hier die Badenixen inkludiert sind?
 
Eines bleibt jedoch zu bedenken bei all den schönen und kultigen Wassergefährten die sich auch am Land nicht verstecken müssen. Wie schaut es mit der Umweltverträglichkeit aus?
Wir wissen doch alle, dass Gewässer mit motorisierten Schiffsverkehr stärker verschmutzt sind als Gewässer auf denen Motorboote verboten sind.
Wie sieht es denn mit dem Abrieb der Bremsbeläge aus, die so schön abgewaschen werden?
 
Dennoch! Sie sind Kult und immer noch heiß begehrt.
 
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Eine Reaktion zu “Amphibienfahrzeuge – Der Python Amphicar”

  1. Hallo

    Das Video ist COOL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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